Vorwort

Im SAP®-Modul der Produktkostenplanung wird die Kostenplanung und Preisbildung für Materialien der Kostenrechnung durchgeführt. Dazu werden im Regelfall abhängige Daten wie Stücklisten, Arbeitspläne, Materialstämme, Tarife etc. aus angrenzenden Modulen herangezogen. Ein wesentliches Ziel dieses Moduls ist es, die Kostenstruktur gefertigter Produkte zu definieren. Anhand dieser Kostenzusammensetzung wird dann in verschiedenen Unternehmenseinheiten

  • die Wertschöpfung einzelner Prozess-und Fertigungsstufen analysiert
  • der Kostenanteil fixer und variabler Bestandteile analysiert
  • die Preisuntergrenzenfindung für den Vertrieb gesteuert
  • eine Portfolio-Entscheidung getroffen (Make or Buy)
  • eine Vorgabe für Unternehmensbereiche definiert
  • nach Rationalisierungspotenzialen gesucht
  • der Lagerbestand für Materialien bewertet
    etc.

Allein anhand dieses Auszugs von Auswertungs-, Bewertungs-und Interpretationsanforderungen erkennt man die Wichtigkeit transparenter und inhaltlich korrekter Kalkulationsergebnisse. Aufgrund der Komplexität einer jeweiligen Kalkulationsstruktur und der oft auftretenden Massendaten liegt aber gerade hier ein Schwachpunkt in vielen Unternehmen. Unentdeckte Fehler führen folglich z.B. zu

  • falschen Artikelergebnissen
  • falschen buchhalterischen Bestandswerten
  • fehlerhaften Abweichungskategorien und -werten in Nachkalkulationen für Produktionsaufträge
  • Akzeptanzproblemen gegenüber den Kostenberichten.
    Die Auswertungsmöglichkeiten im SAP® -Infosystem des Produktkostencontrollings reichen in punkto Datenqualität und Kostenanalyse zudem nicht aus, um den hohen Anforderungen der Controller gerecht zu werden. Aussagen wie
    • „Eine Minderung des Einkaufspreises für Komponente K um 20% wird unser Planergebnis im Profit Center PC1 um 15.000 EUR verbessern“
    • „Die geplante Preisabweichung wird für das Werk 1000 im kommenden Geschäftsjahr 120.000 EUR betragen“
    • „Die geplante Rationalisierungsmassnahme in Höhe von 1.500.000 EUR hätte unsere Produktionskosten in diesem Jahr um 500.000 EUR gesenkt“

    sind mit den ausgelieferten Reportingtools nicht zu erreichen. Kalkulationen dienen also auch als Grundlage zur

  • Investitionsentscheidung
  • Portfolioentscheidung
  • Unternehmenssimulation
  • Anreizbildung zur Kostensenkung

und somit schlussendlich als Basis für den Fortbestand von Unternehmen am Markt. Diese Anforderungen haben die Entwicklung des SAP® Add-On's CostingTracer motiviert.

Vorhandene SAP® -Lösungen wie der Einzelkalkulationsvergleich sind in effizient denkenden Unternehmen aufgrund

  • des hohen und somit kostenintensiven Aufwands oder
  • zeitlicher bzw. personeller Restriktionen oder
  • der fehlenden Aufteilung der Gesamtabweichung in Kategorien oder nur unvollständige Instrumente für ein detailliertes und aussagekräftiges Produktkostencontrolling.

Falsche Bestandsbewertungen, ungenaue Artikelergebnisse oder Fehlinvestitionen sind exemplarisch nur zwei von vielen Folgeproblemen, die durch diese Problematik entstehen.

Der CostingTracer bietet hier eine SAP® -integrierte, schnelle und in der Praxis erprobte Lösung.

Referenzen

Tarkett AG Frozen Fish International GmbH
Langnese Iglo GmbH

Presse

Artikel E3
Lebensmittelzeitung

Produktflyer

PDF zum download

Flyer TraceCenter